Du hast das Recht

AUF EINEN PLAN.

Oberlandesgericht | Eingangsfoyer

17.00

Wir eröffnen feierlich die Lange Nacht des Grundgesetzes und laden zu den verschiedenen Veranstaltungen ein. Der Grundgesetz-Kurzfilm zwischen der ZEIT-Stiftung und dem Hamburger Abendblatt wird gezeigt, in dem Prominente Hamburger wichtige Artikel aus dem Grundgesetz vorlesen. Mit dabei im Video: Klaus von Dohnanyi, Udo Lindenberg, Uwe Seeler, Hannelore Hoger, Sky du Mont, Nena, Gerhard Strate, Michel Abdollahi, Giovanni di Lorenzo, Ina Müller, Fatih Akin,  Gebrüder Braun. Es darf gefeiert werden!

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17.45 und 22.00

Du wolltest schon immer wissen, wie ein Gericht von Innen aussieht? Auf einer Führung durch die historischen Säle des Oberlandesgerichts erleben die Besucher*innen die Gebäude des Justizforums zum Greifen nah. Erklärungen über den Aufbau der Justiz, der Instanzen und verschiedener Strafverfahren, ermöglichen einen interessanten Einblick hinter die Kulissen.

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Oberlandesgericht | Plenarsaal

19.00

In der Special Edition der deutschlandweit aktiven Talkreihe 12min.me sprechen die Richterin Heike Hummelmeier, die auf Familien- und Erbrecht spezialisierte Dr. Nadjma Yassari und die Gerichtsreporterin Elke Spanner jeweils exakt 12 Minuten über ihre Arbeit.  Sie geben uns Einblicke in ihre Berührungspunkte mit dem Grundgesetz und zeigen, welche Bedeutung sich daraus für ihre Arbeit ergibt. So lernen wir in drei Vorträgen den praktischen Nutzen des Grundgesetzes kennen – kurz, knackig und sehr informativ.

Sprecher*innen:

Heike Hummelmeier, Vorsitzende Richterin am Landgericht
Priv.-Doz. Dr. Nadjma Yassari, Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Privatrecht
Elke Spanner, Gerichtsreporterin in Hamburg

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21.00

Als denkendes Orchester fühlen sich die Symphoniker Hamburg dazu verpflichtet, gesellschaftliche Teilhabe voran zu treiben und Musikgenuss zu demokratisieren. Konzerte sollen für alle zugänglich und neu erfahrbar sein und versierte Kenner*innen genauso in den Bann reißen wie neu Interessierte. In der halbstündigen Aufführung, dargeboten von einem Streichquartett, wird ein Stück von Felix Mendelssohn Bartholdy gespielt. Recht und Musik kommen zusammen

MARKK | Großer Hörsaal | Gewölbehalle über dem Foyer

16.30 – 22.00

Die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ des Julius-Leber-Forums zeigt die Gefahren auf, die von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus für Demokratie und Menschenwürde ausgehen. Sie stellt rechtsextremes Verhalten und Einstellungen sowie deren Ursachen dar und zeigt, welche Formen rechtsextreme Weltbilder und Argumentationsweisen annehmen können.

16 Tafeln zeigen die Grundlagen unserer Demokratie, die Abgründe des Rechtsextremismus und die fließenden Übergänge zum Rechtspopulismus. Besondere Aufmerksamkeit wird auf einer eigenen Tafel der Lage in Hamburg gewidmet.

MARKK | Großer Hörsaal

16.30

Um 16.30 Uhr spricht die Fachjournalistin Andrea Röpke über die Entwicklung rassistisch motivierter, rechter Gewalt in den vergangenen Jahren („Jahrbuch Rechte Gewalt“). Sie weist auf neue Formen rechten Terrors hin und gibt Aufschluss über Verbindungen in die klassische rechtsextreme sowie die sogenannte neu-rechte Szene. Andrea Röpke recherchiert seit rund 25 Jahren zum Thema Rechtsextremismus, veröffentlicht Bücher und arbeitet u.a. für „Die Story/WDR“, „Monitor“ und „Spiegel TV“, ihre Texte veröffentlicht sie vor allem in der “taz“ oder der „Süddeutschen Zeitung“. Andrea Röpke wurde für ihre journalistische Arbeit vielfältig ausgezeichnet, u.a. mit dem Otto-Brenner-Preis, und als „Reporterin des Jahres“ und „Journalistin des Jahres“.

Disclaimer: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die Veranstaltenden werden ihnen den Zutritt zur Veranstaltung verwehren oder sie während der Veranstaltung von dieser ausschließen.

MARKK | Großer Hörsaal

21.00

Das Grundgesetz begegnet uns im Alltag öfter, als wir es vielleicht erwarten. Unsere Grundrechte sind nicht nur von Behörden und Gerichten zu wahren. Sie spielen auch in unserem eigenen Handeln, etwa im Arbeits- und Geschäftsleben eine wichtige Rolle. Inwiefern bestimmt das Grundgesetz unser Leben? Wo tun sich Konflikte auf und wie sind sie lösbar? Hamburger Rechtswissenschaftler*innen erzählen von Ihrer Forschung.

Prof. Dr. Ralf Michaels, LL.M. (Cambridge), Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, referiert vom komplexen Umgang mit kulturellen Unterschieden und Praktiken.

Elena Dubovitskaya, Wissenschaftliche Referentin und Leiterin des Länderreferats Russland am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, spricht über Grundrechte und Fußball.

Dr. Andreas Kerkemeyer, Wissenschaftlicher Assistent an der Bucerius Law School, stellt seine Forschung zum Thema “Zwei, drei oder mehr Geschlechter? – Grundgesetz, Bundesverfassungsgericht & „dritte Option“ vor.

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17.00

Mit einem intimen Konzert verspricht der Singer-Songwriter Torben Tietz einen besonderen Zugang zu unserem Grundgesetz. Um die von der Verfassung geschützte Freiheit und den gesellschaftlichen Frieden zu feiern, spielt der Hamburger Musiker ein Repertoire seiner liebsten Friedenshymnen und Freiheitslieder. Die Auswahl hat er extra für die Lange Nacht zusammengestellt. Die Veranstaltung wird präsentiert von der Konzertplattform SofaConcerts. 

Die Landeszentrale für politische Bildung hat während der Langen Nacht bis 22 Uhr geöffnet. 

19.00

Tag für Tag setzen sich Menschen weltweit für ihre Rechte und die Rechte anderer ein. Doch wer sich für Grund- und Menschenrechte engagiert, wird zunehmend diffamiert, überwacht, durch repressive Gesetze an der Arbeit gehindert – manchmal sogar ermordet. Immer mehr mutige Aktivist*innen lassen sich davon aber nicht abschrecken und treten Menschenrechtsverletzungen entschlossen entgegen. Amnesty International und der Hamburgischer Anwaltverein e.V. beteiligen sich mit einem Quiz-Abend zum Thema Mut gewinnt” im Regionalbüro von Amnesty International.

Mitglieder*innen des Vereins stellen Aktivist*innen und die Kampagne „Mut braucht Schutz“ vor und sprechen über ihren Einsatz für Menschenrechte weltweit und insbesondere in Europa.  Gespielt wird in gemischten Teams. Vorkenntnisse in den Bereichen Recht und Grundgesetz sind nicht notwendig.

Hinweis: Der Eingang zum Büro von Amnesty International ist im Moment hinter einem Baugerüst versteckt und befindet sich links neben dem Eingang zum koreanischen Restaurant Hanmi. 

18.00 

Das Grundgesetz wird 70 Jahre alt und der Geburtstag groß gefeiert. Doch wen schützt das Grundgesetz und wen schützt es nicht? Der Jahrestag wird zum Anlass genommen, Potenziale und Grenzen des Grundgesetzes und insbesondere die darin festgehaltenen Grundrechte zu diskutieren und konkret zu fragen: Welche Rechte stehen laut dem Grundgesetz Geflüchteten und Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland zu und inwiefern spiegeln sich diese in der Praxis wider?

Auf dem Podium werden verschiedene Akteur*innen zusammenkommen, die in ihrer täglichen Arbeit mit Flucht und Migration konfrontiert werden und einen Einblick in ihre praktischen Erfahrungen geben können.

Der gemeinsame Erfahrungsaustausch soll dazu dienen, festzustellen, welche Veränderungen impliziert werden müssten, um das volle Potenzial des Grundgesetzes auszuschöpfen.

Mitdiskutieren werden:
Stefanie Kron, Referentin für Internationale Politik und Soziale Bewegungen, Rosa-Luxemburg-Stiftung
Johannes Bayer, Vorsitzender Seawatch e.V.
Hanah Abacur, Koordinatorin der Refugee Law Clinic
Moderation: Kristin Langen

20.30

Rechtswissenschaften sind trocken und schwer zugänglich? Mitglieder der Fakultät für Rechtswissenschaft wollen das Gegenteil beweisen. In einer szenischen Lesung gehen sie auf lebendige Art und Weise auf die Entstehungsgeschichte des Grundgesetzes ein und zeigen uns, wie spannend Jura auch für Laien sein kann.

Mit dabei:
Mitarbeitern*innen der Lehrstühle Kotzur, Proelß und Appel

22.00

Beim Video-Screening wird die Hanseatische Materialverwaltung zum Kino. Gezeigt werden Videos aus unterschiedlichen Projekten, die sich mit dem Grundgesetz befassen.
Mit dabei:
Social Experience zur Menschenwürde (MESH Collective)

Sie ist unantastbar und trotzdem verletzlich, sie ist der Kern unserer Gesellschaft und gleichzeitig kaum zu fassen: Die Menschenwürde. Aber was bedeutet Würde eigentlich? Die Initiative Deine Würde versucht mit einer Installation Licht ins Dunkel des Begriffs zu bringen. Auf ästhetische Weise macht sie Würde körperlich erfahrbar. Ein Lichtkegel symbolisiert die Menschenwürde: Mal wabernd und diffus, mal strahlend hell – aber immer untrennbar mit dem eigenen Körper verbunden. Aus diesem Happening ist ein Social Video entstanden. Zu sehen sind spannende Impressionen aus der Lichtinstallation in Berlin und die Reaktionen der Teilnehmer*innen. Die ungewöhnlichen Erfahrungen regen an, über unser Verständnis von Würde und ihre Bedeutung heute nachzudenken.

Grundgesetz-Kurzfilm zwischen ZEIT-Stiftung und Hamburger Abendblatt

Für das Jubiläum haben die ZEIT-Stiftung und das Hamburger Abendblatt prominente Hamburger*innen eingeladen, Artikel des Grundgesetzes vorzutragen. Das Ergebnis ist ein Kurzfilm, in dem unsere grundlegenden Rechte Gesichter bekommen.

Mit dabei im Video: Udo Lindenberg, Tim Mälzer, Nena, Olivia Jones, Jan Fedder, Fatih Akin, Anja Reschke und viele andere.

 

Hamburger Initiative für Menschenrechte | Bettermakers

Das Jugend-Video-Portal Bettermakers wurde mit Unterstützung der Hamburger Initiative für Menschenrechte initiiert und  in Zusammenarbeit mit Jugendlichen als digital-soziale Diskussionsplattform erarbeitet. Bettermakers ist eine Videoplattform für Jugendliche, die zusammen die Welt verbessern wollen! Sie können dabei diskutieren, sich Gedanken über Themen wie soziales Miteinander und Politik machen, kreativ sein und ihre Ideen für eine bessere gemeinsame Zukunft teilen.

 

Weitere Videos

Außerdem werden Videos des Jugend-Wettbewerbs zum Thema “Grundgesetz” des Deutschen Anwaltvereins e.V. und der Initiative Klappe gegen Rechts aus Mecklenburg-Vorpommern gezeigt.

FrauenFreiluftGalerie | Am Holzhafen

17.00 

Längs der Großen Elbstraße vom Holzhafen bis Neumühlen entstand in den letzten 25 Jahren auf zwei Kilometern die FrauenFreiluftGalerie. Die 14 Gemälde und Texte erzählen vom Wandel im traditionell als „Männerdomäne“ geltenden Hafen mit Bildern der Vielfalt weiblicher Wirtschaftskraft von heute bis zurück in die Jahre um 1900.

Internationale Künstlerinnen aus Hamburg, Argentinien, New York und London machen sichtbar, was sonst hinter den Wänden von Betrieben unerreichbar ist und zeigen: auch Frauen waren und sind noch immer ein wichtiger Teil des Hafenbetriebs. Kunsthistorikerin Dr. Elizabeth von Dücken führt die Teilnehmer*innen der Langen Nacht durch die Gemäldegalerie und macht die Frauenberufe in der ehemaligen „Männerdomäne Hafen“ sichtbar.
Treffpunkt der Führung ist:  Seemannsmission: Große Elbstraße 132. Bus 111, Haltestelle Sandberg. 

14 Gemälde-Stationen auf 2 km, barrierefrei. Anmeldung bis zum 22.05.2019 per Email.

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20:00 

Die Wandelhalle am Hamburger Hauptbahnhof ist Transit- und Begegnungsort zugleich und sammelt so täglich abertausende von Menschen, die ankommen oder wegfahren, die sich dort aufhalten. Das tan.going Kollektiv wird an einem der prominentesten Orte der Wandelhalle mit den Passant*innen „in Berührung gehen“ und mit ihnen interagieren. Die Performance wird einmalig sein – denn bei tan.going ist jeder Auftritt eine Uraufführung und das Stück entsteht erst auf der Bühne. Die weiß gekleideten Akteure dienen den Zuschauenden als Projektionsfläche ihrer eigenen Wahrnehmung.

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21.00 

Das sinnliche, harmonische Hamburger Duo GREY beeindruckt mit (dis)harmonischen Zweistimmigkeiten, mit Charme und viel Ausstrahlung. Mitten in der Wandelhalle wird das Duo die Passant*innen mit einem breiten Repertoire musikalisch begleiten und anhand ausgewählter Menschenrechtslieder beweisen, wie facettenreich unser Grundgesetz ist. Bekannte Songs werden akustisch am Klavier neu-interpretiert. Präsentiert wird GREY von der Konzertplattform SofaConcerts.

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21.00

In Artikel 5 des Grundgesetz ist die Freiheit der Kunst festgehalten. Doch scheint die Freiheit der Kunst in der heutigen Zeit wieder auf dem Prüfstein zu stehen. Mehr und mehr Kultureinrichtungen und Künstler*innen werden heute angegriffen und bedroht. Die Kunstfreiheit wird neu verhandelt. Wir wollen für die Lange Nacht diese Diskussion aufgreifen. Was bedeutet es für Kunst, frei zu sein? Wie geht man als Künstler*in oder Kunstinstitution mit Angriffen und Aggressionen um? Wie kann der Staat dafür sorgen, dass die Freiheit der Kunst frei bewahrt wird? Im Central Congresses kommen Besucher*innen mit spannenden Gästen zusammen und diskutieren am runden Tisch über Kunst und Kunstfreiheit.

Es diskutieren:

Dr. Carsten Brosda, SPD, seit 2017 Hamburger Senator für Kultur und Medien
Michel Abdollahi, Künstler, Conferéncier und Journalist
Ellen Blumenstein, Kuratorin der HafenCity
Prof. Dr. Rita Müller, Direktorin des Museums der Arbeit in Hamburg
Moderation: Stephanie Bunk, Kuratorin und Redakteurin der Griffelkunst Vereinigung Hamburg e.V.

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22.30

Datenschutz, Digitalisierung, Grundrechte – in den letzten 70 Jahren hat sich durch die fortschreitende Digitalisierung unseres Lebens vieles verändert. Das Internet ist fester Bestandteil unseres Alltags und diverse Social Media-Kanäle sind für viele Menschen nicht nur Unterhaltung und Informationsplattform, sondern auch Schaffens- und Identitätsraum, Profession, täglicher Arbeitsplatz. Wie kompatibel ist die digitale Realität mit unserem aktuellen Grundgesetz? Muss das Grundgesetz im Kontext der Digitalisierung neu verstanden, interpretiert oder gar umgeschrieben werden? Fühlen sich digital Schaffende, wie Influencer*innen, Youtuber*innen oder Online-Journalist*innen davon geschützt? Welche Implikationen für das Grundgesetz ergeben sich aus dieser neuen Situation?

Am Round Table Democracy können sich Experti*innen und Besucher*innen gemeinsam über das Spannungsverhältnis zwischen Digitalisierung und Recht austauschen.

Am runden Tisch diskutieren:
Till Steffen, Die Grünen, seit 2015 Hamburger Justizsenator
Johnny Häusler, Macher der Digitalkonferenz re:publica, Medienschaffender und Musiker
Dalia Moniat, Jura Studentin, Künstlerin und Mitbegründerin des Hamburg Legal Hackers Chapters
Sophia Jänicke, Cross Innovation Hub der Hamburger Kreativgesellschaft
Daniel Opper, Programmleiter des Bucerius Labs der ZEIT-Stiftung
Moderation: Lars Haider, Chefredakteur des Hamburger Abendblatts

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18.00  

Korrektur der Nationalfarben“ heißt die Ausstellung des deutschen Malers, Grafikers und Filmemachers KP Brehmer, die vom 29.03.-23.06.2019 in der Hamburger Kunsthalle gezeigt wird. Das Werk KP Brehmers setzt sich kritisch mit der vorherrschenden, politischen, medialen und kommerziellen Bildsprache der Bundesrepublik Deutschland auseinander und unterwandert sie humorvoll und ironisch. Durch leichte Bedeutungsverschiebungen kodiert Brehmer die existierende Ästhetik staatlicher Symbolwerte und Diagramme neu und macht so deren Wirkmechanismen offenbar. Kuratorin Petra Röttig bietet speziell für die Lange Nacht eine Führung durch die Ausstellung an.
Treffpunkt: Eingangsfoyer der Hamburger Kunsthalle

Anmeldung zur Führung bitte bis zum 22.05.2019 hier.

19.00 

Ohne Freiheit und Transparenz ist Demokratie nicht möglich. Das argumentieren die Expert*innen von Transparency International Deutschland. Im Haus 73 veranstaltet der Verein ein Speed-Debating, in dem verschiedene Expert*Innen Aspekte des Grundgesetzes aus der Sicht der Korruptionsbekämpfung beleuchten. Der abstrakte Begriff Freiheit” wird aus unterschiedlichen Perspektiven, wie zum Beispiel aus Sicht der Wissenschaft, des Sports und der Presse untersucht.

Gäste können mit verschiedenen Mitgliedern von Transparency International diskutieren:

Helena Peltonen, Vorstand und Regionalgruppenleitung
Prof. Dr. Günter Tolkiehn, Themengruppe Wissenschaft
Ulrike Fröhling, Arbeitsgruppe Transparenz in den Medien
Dr. Manfred Murck, Themengruppe für Transparenz im Sport
Roland Eichner, Arbeitsgruppe Hinweisgeberschutz

Hinweis: Der Eingang für den Saal im Haus 73 befindet sich auf der Seite des Schulterblatts. Der Saal befindet sich im 2. OG.

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Kampnagel | Migrantpolitan 

19.30

Der syrische Regisseur und Schauspieler Fadi Al-Sabbagh setzt sich in dem Theaterstück Yasmin” mit dem Thema Flucht auseinander und schwelgt in Erinnerungen an ein Leben vor dem Davongehen.

Hauptfigur des Stücks ist Basher Fouaad, 37, geboren in Damaskus, Beamter. Er gehört der zweiten Generation in seiner Familie an, die flüchten musste. Sein Vater ist im Jahr 1967 aus Al Golan nach Damaskus geflohen und Basher nun selbst von Syrien nach Deutschland. Nach einem Jahr und acht Monaten bekommt Basher endlich einen Brief, der ankündigt, dass er in Deutschland offiziell als Geflüchteter anerkannt wird. Bei der Vorbereitung seiner Dokumente kommen bei ihm viele Erinnerungen an früher hoch. Er holt seine Erinnerungen hervor, ohne dabei Trauer oder Schmerz zu verspüren und macht sich Gedanken darüber, wie er sich als Syrer in Deutschland beweisen kann.

Im Anschluss an das Stück gibt es ein Buffet mit syrischem Essen und Raum für Dialog.

Hinweis: Das Migrantpolitan befindet sich im Garten hinter dem Kampnagel. 

20.00

Der Film „ROADS” behandelt eines der brisantesten Themen unserer Zeit: Das Leben auf der Flucht. Er erzählt von der Reise des 18-jährigen William (Stéphane Bak) aus dem Kongo. Der junge Mann versucht die europäischen Grenzen zu passieren, um hier seinen verschollenen Bruder ausfindig zu machen. Sebastian Schipper, der preisgekrönte Regisseur des Films, konnte zuletzt mit seinem außergewöhnlichen Thriller “Victoria” von sich Reden machen. Er wird im Anschluss an das Screening Rede und Antwort stehen und an einer offenen Diskussion teilnehmen. Zum Filmabend lädt umdenken – Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit STUDIOCANAL.

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